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Die 15 spannendsten Tiere Costa Ricas.

Autor: Veronika Sicher de Cubero / Januar 2021- San José Costa Rica / Bella Aventura Costa Rica S.A. / Alle Rechte vorbehalten für Agencia Bella Aventura Costa Rica ©

 

1. Faultier:

Das langsamste Säugetier der Welt versteckt sich in den Wäldern Costa Ricas. Wie in Zeitlupe bewegen sich diese süßen Tiere mit dem sympathischen Gesicht an den Ästen entlang. In Costa Rica ist sowohl das Zweifingerfaultier als auch das Dreifingerfaultier zu finden. Mit ein bisschen Glück entdecken Sie auf Ihrer Reise durch Costa Rica das ein oder andere Exemplar. Grundsätzlich sind Faultiere sowohl an der Karibikküste, der Pazifikküste als auch im Landesinneren zu finden.  In der Nähe des karibischen Dorfes Puerto Viejo wurde eine Faultierauffangstation gegründet. Hier werden verwaiste Faultierbabies oder verletzte Tiere aufgenommen und gepflegt. Statten Sie der Station doch einen Besuch ab, wenn Sie an der Karibik unterwegs sind und unterstützen Sie so das Projekt. Wenn Sie lieber Ihren Augen eine Herausforderung stellen wollen, können wir ebenfalls die Faultierwanderung am Fuße des Vulkan Arenals empfehlen. Hier begleitet Sie ein ausgebildeter Guide auf Ihrem Streifzug durch den Wald und der Suche nach den putzigen Tierchen. Und was gibt es schöneres, als dabei einen der aktivsten Vulkane der Erde in nächster Nähe zu haben. 

 

2. Meeresschildkröten.

An den Stränden Costa Ricas kommen insgesamt vier verschiedene Schildkrötenarten zur Eiablage. Die Oliv-Bastartschildkröte ist auf der Pazifikseite anzutreffen. Die Lederschildkröte, die echte Karettschildkröte und die grüne Meeresschildkröte sind sowohl auf der Karibik-, als auch auf der Pazifikseite zu finden. Alle vier Arten sind weltweit vom Aussterben bedroht, weshalb der Artenschutz in Costa Rica sehr großgeschrieben wird. Deshalb ist der Zugang zu den geschützten Stränden meist nur mit geschultem Guide und unter Sicherheitsvorkehrungen erlaubt. Das Ostional Wildlife Refuge auf der Halbinsel von Nicoya ist der vielleicht bekannteste Schildkrötenstrand Costa Ricas. Hier kommen abhängig von den Mondphasen regelmäßige hunderte Meeresschildkröten zur Eiablage. Ein einmaliges Spektakel! Aber auch am Südpazifik und an der Karibik haben Sie die Möglichkeit, die Meeresreptilien zu sehen. Besonders beeindruckend ist hier die Lederschildkröte, die bis zu 2,5 Meter Panzerlänge erreichen kann und mehr den Eindruck eines steinzeitlichen Überbleibsels als den einer Schildkröte macht. Vielleicht haben Sie während ein paar Tagen im Nationalpark Tourtuguero ja das Glück, das ein oder andere Exemplar zu Gesicht zu bekommen.  

3. Tukan.

Viele Reisende, die nach Costa Rica kommen hoffen darauf, diesen bunten Kameraden während Ihres Aufenthaltes einmal anzutreffen. Der Tukan ist vor allem wegen seines farbenfrohen, großen Schnabels und seiner neugierigen Art bekannt. Insgesamt gibt es sechs Tukanarten in Costa Rica. Die bekanntesten sind hier der Regenbogenschnabel-Tukan, der vor allem an der Karibikküste zu finden ist und der Goldkehlentukan, der hautsächlich in der Zentralpazifikregion und der Gegend „Boca Tapada“ häufig anzutreffen ist. Aber auch in der Gegend um den Arenal und im Rest des Landesinneren ist es nicht selten, einen dieser wundervollen Vögel zu Gesicht zu bekommen. 

4. Roter Ara. 

Dieser wunderschöne, rote Papagei gehört ebenfalls zur vielfältigen Flora und Fauna Costa Ricas. Rund um Boca Tapada und an der Pazifikküste, wie zum Beispiel im Nationalpark Corcovado, kann man diese farbenfrohen Vögel beobachten. Ein besonders wichtiger Ort ist die Region um den Nationalpark Carara am Zentralpazifik Costa Ricas. Hier liegt eine der wichtigsten Brutregionen der roten Aras, weshalb Sie hier mit ein wenig Glück bei einer Wanderung durch den Nationalpark sicherlich das ein oder andere Ara-Pärchen zu Gesicht bekommen können. 

5. Affen. 

Wild. Voller Lebensfreude. Frech. Dafür sind Affen bekannt. Insgesamt vier Arten dieser Säuger gibt es in Costa Ricas Wäldern. Der Brüllaffe ist der lauteste und größte der vier. Oftmals liebevoll als „natürlicher Wecker“ bezeichnet, hört man die Gruppen häufig schon um 5.30 Uhr morgens kilometerweit durch den Urwald. Die relativ großen, schwarzen Affen sind vor allem an den Küstenregionen wie an der Karibik und in den Provinzen Guanacaste und Puntarenas zu finden, aber auch in Regionen wie am Arenal oder in Monteverde kann man sie des Öfteren sehen oder hören. 

Die weitaus kleineren Kapuzineraffen sind dank ihres weißen Gesichts leicht wiederzuerkennen. Besonders bekannt für Begegnungen mit diesen intelligenten Primaten ist der Nationalpark Manuel Antonio. Aber Vorsicht: Der ein oder andere Rucksack oder auch leckere Lebensmittel sind schon auf mysteriöse Weise nach dem Besuch einer Affenhorde verschwunden 😉.

Die Klammeraffen, auf Englisch Spidermonkeys genannt, sind nur in Mittelamerika zuhause. Ihre langen Extremitäten, vor allem den außergewöhnlich langen Schwanz, benötigen Sie, um sich durch die Äste zu hangeln. Sie können genauso Lärm machen, wie die Brüllaffen, sind aber deutlich schwieriger zu entdecken. Vor allem in Nationalparks abseits der Touristenpfade, wie zum Beispiel Caño Negro, hat man gute Chancen, diese einmaligen Tiere zu Gesicht zu bekommen. 

Der letzte Vertreter der Affen ist der Totenkopfaffe. Für alle Liebhaber von Pippi Langstrumpfs „Herr Nilsson“: Dieser nette Geselle ist im ganzen Land vertreten. Da er zudem meist in sehr großen Gruppen durch die Baumwipfel turnt, haben Sie gute Chancen, ein paar Tiere davon zu erspähen. 

6. Rotaugenlaubfrosch.  

Auf beinahe jedem Plakat über Costa Rica ist der Rotaugenlaubfrosch zu finden. Er ist für viele der Inbegriff eines Urlaubs in den Wäldern Costa Ricas. Zu finden in den Regenwäldern des Landes verbring dieses kleine Amphibium den Tag meist schlafend auf der Unterseite der Blätter. Während einer spannenden Nachtwanderung kann man mit einem geschulten Guide aber so einiges entdecken. Trauen Sie sich?

7. Tapir. 

Eines der beeindruckendsten Tiere Costa Ricas ist eindeutig der Tapir. Besonders in der Zone um den Rio Celeste sieht man mit ein bisschen Glück die ein oder anderen Fußspuren oder auch ein Exemplar dieses scheuen Tieres. Im Nationalpark Corcovado kommt es sogar recht häufig vor, dass einem der ein oder andere Tapir an den Rangerstationen San Pedrillo oder La Serena über den Weg läuft. Definitiv ein einzigartiges Erlebnis!  

8. Quetzal.

 Der sagenumwobene Göttervogel lebt in den Nebelwäldern Costa Ricas. Die indigenen Völker Mittelamerikas erzählen seit jeher Geschichten, die sich um den magischen grün schillernden Vogel mit roter Brust ranken. Nicht zuletzt deswegen war es üblich, dass sich die Anführer der Mayas, beheimatet im Norden Mittelamerikas, mit den langen Schwanzfedern schmückten. Seit 1871 ist der Quetzal Nationalvogel Guatemalas. Die Population in Costa Rica hat sich in den letzten Jahren aber so zum Positiven entwickelt, dass es hier deutlich wahrscheinlicher ist, einen Quetzal in den Wäldern Costa Ricas zu erspähen, als in Guatemala. Begeben Sie sich auf eine spannende Tour mit einem ausgebildeten Guide und entdecken Sie die Magie des schillernden Göttervogels. Besonders in der Gegend um Monteverde und dem Cerro de la Muerte haben Sie gute Chancen, fündig zu werden. 

9. Jaguar.

Diese große, scheue Wildkatze ist der Traum so manchen Reisenden und selten zu sehen. Früher in ganz Costa Rica vertreten, ist er inzwischen nur noch in einzelnen Gegenden wie Monteverde, Corcovado oder Tortuguero zu finden. Hier kann man häufig von Jaguaren ausgeraubte Schildkrötennester finden. Außerdem sind nicht nur ausgezeichnete sie Jäger, sondern auch sehr gute Schwimmer, was ihnen in Küstengegenden oder in der Nähe von Flüssen Vorteile verschafft. 

10. Buckelwal.

Von Juli bis Oktober kommen die großen Meeressäuger an die südliche Pazifikküste Costa Ricas, um hier ihre Jungen auf die Welt zu bringen, bevor ihre Reise weiter in kältere Gewässer geht. Vor der Küste Uvitas, im Nationalpark Marino Ballena, kann man während dieser Jahreszeit das unglaubliche Spektakel der Walmütter mit ihren Kälbern bewundern. Bei einer Whalewatchingtour auf dem Pazifik bekommen Sie eine ganz neue Sichtweise auf die Wunder der Natur. Und mit ein bisschen Glück treffen Sie auch auf eine Delfinschule oder auf die ein oder andere Schildkröte.

11. Krokodile und Alligatoren.

Wer kennt sie nicht… Sie dösen vermeintlich faul im Wasser, doch von einem Moment auf den anderen reagieren sie blitzschnell auf kleinste Bewegungen. Auch Krokodile sind in Costa Rica zu finden. Und das ganz einfach. Auf dem Weg von San José an die Pazifikküste führt die Straße über den Rio Tárcoles. Unter dieser Brücke finden sich immer dutzende Krokodile. Ein Stopp hier lohnt sich auf jeden Fall. Aussteigen und die beeindruckenden Tiere von oben beobachten oder fotografieren. Alligatoren sind in Mangrovengebieten, wie zum Beispiel im Nationalpark Caño Negro, zu finden. Hier loht sich eine Bootstour mit einem ausgebildeten Guide, um sich auf die Lauer zu legen!

12. Puma.

Ein weiteres beeindruckendes Raubtier, das die weitläufigen Wälder Costa Ricas beheimatet. Unauffällig und leise streift dieser durch den Corcovado-Nationalpark, die Gefilde um den Arenal Vulkan und auch in Guanacaste ist er anzutreffen. Mit viel Glück und der Hilfe eines guten Guides bekommen Sie einen dieser wunderschönen Tiere ja vielleicht vor die Linse. Das Suchen lohnt sich!

13. Haie.

Insgesamt gibt es in Costa Rica 40 verschiedene Haiarten. Dazu gehören unter anderem die Hammerhaie und die Weißspitzen-Riffhaie. Letztere haben die Umgebung der Isla del Caño, vor der Südpazifikküste für sich entdeckt.  Gemeinsam mit vielen anderen Fisch-, Rochen- und Schildkrötenarten verzaubern sie all diejenigen, die im Rahmen einer Schnorchel- oder Tauchtour diese Wunderwelt unter Wasser entdecken wollen. Einfach verzaubernd und unglaublich einzigartig. Ein Erlebnis, das für immer im Gedächtnis bleibt!

14. Buckelwal.

Ja, auch Schlangen gibt es in Costa Rica. Besonders beeindruckend ist die Boa Constrictor. Diese Würgeschlange kann beeindruckende Maße annehmen. Aber keine Angst. Die Wahrscheinlichkeit, einer solchen Schlange über den Weg zu laufen und angegriffen zu werden ist sehr gering. 

Ein anderes Exemplar, das in Costa Rica anzutreffen ist, ist die giftige Lanzenotter. Sie ist weitaus kleiner und schneller als die Würgeschlangen. Trotzdem ein sehr beeindruckendes Tier. Solange man sie von Weitem aus beobachtet 😉.

15. Schmetterling Morpho.

Ein Tier, das wie nur wenige andere für Costa Rica steht. Der sogenannte „Morpho“, ein Schmetterling, der auf der Flügelaußenseite unauffällig braun gefärbt ist, auf der Innenseite aber strahlend blau, gehört zum Standardprogramm eines jeden Costa Rica-Reisenden. 

Im ganzen Land anzutreffen, werden Sie sicher den ein oder anderen Morpho unter die Lupe nehmen können. Vielleicht haben Sie ja auch großes Glück und einer dieser Schönheiten stattet Ihnen einen Besuch ab. Genießen Sie es!

Entdecken Sie mit uns die für Sie beste Art, Costa Rica zu bereisen.