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10 Beste Nationalparks aus Costa Rica

Autor: Veronika Sicher de Cubero / Januar 2021- San José Costa Rica / Bella Aventura Costa Rica S.A. / Alle Rechte vorbehalten für Agencia Bella Aventura Costa Rica ©

Pura Vida und herzlich willkommen auf einer kleinen digitalen Reise durch einige Schätze, die Costa Rica, ein Land, so vielfältig wie kein anderes, zu bieten hat. Für jeden ist auf diesem kleinen Fleckchen Erde etwas dabei.

Abenteurer, Sportler und Familien kommen hier definitiv auf Ihre Kosten, nicht zuletzt wegen des sicherlich bekannteste Teil Costa Ricas: der vielseitigen und einzigartigen Flora und Fauna. So sehr wie nur wenige andere Staaten haben die Costa-Ricaner die Wichtigkeit der Natur und deren Erhaltung früh erkannt.

Deshalb umfassen Nationalparks und Schutzzonen inzwischen schon mehr als ein Viertel der gesamten Landesfläche. Doch welche Nationalparks lohnen sich wirklich? Hier unsere persönlichen zehn Favoriten!

1. Nationalpark Cahuita

An der südlichen Karibikküste befindet sich der einzigartige Nationalpark Cahuita.

Im Gegensatz zu dem aufgemischten Dorf Puerto Viejo, nur wenige Kilometer entfernt, kann man in Cahuita und dem dazugehörigen Nationalpark noch den einzigartigen Karibikflair und weiße Traumstrände zusammen mit unberührter Natur erleben.

Cahuita Nationalpark

Der schöne, acht Kilometer lange Wanderweg durch Nationalpark im Dschungel und entlang von traumhaften Stränden ist gut zu bewältigen und bietet einmalige Möglichkeiten zum Baden am Ufer und Entspannen. Auch mit Kindern ein wahrhaftiger Traum. Eine Vielzahl an Tieren, wie zum Beispiel Kapuzineraffen oder Brüllaffen streifen durch den Park und auch Faultiere zu erspähen, ist keine Seltenheit.

Ursprünglich wurde der Nationalpark wegen des, in Costa Rica einmaligen Korallenriffs, das der Küste in diesem Bereich vorliegt, gegründet. Mit der Zeit haben die Korallen allerdings durch Touristen, Erbeben und andere Einflüsse Schäden genommen, weshalb das Schwimmen und Schnorcheln nur noch an gekennzeichneten Stränden genehmigt ist.

Der Río Perezoso, ein kleiner Fluss innerhalb des Parks, teilt die Punta Cahuita in zwei Teile. Normalerweise kann man diesen Fluss leicht überqueren. Trotzdem sollte man die Wetterlage stets im Auge haben, da der Wasserstand vor allem bei starkem Regen, ansteigen und das Überqueren erschweren kann.

Für alle Naturfans und Familien mit Kindern, die einen weniger überlaufenen Nationalpark mit grandiosem Naturerlebnis suchen, ein absolutes Highlight!

2. Nationalpark Tortuguero

Tauchen Sie ein in die Magie der Mangroven an der Karibikküste Costa Ricas. Das Abenteuer beginnt hier mit einer Bootsfahrt durch die Flussarme, um die Lodge zu erreichen.

Eine Vielzahl an Tieren wie Affen, Alligatoren oder Wasservögel gehören zu den Bewohnern dieser unvergleichlichen Zone.

Die Unterkünfte sind ab von Zivilisation gelegen, was den Aufenthalt in ein einzigartiges Naturerlebnis verwandelt. Während der Zeit in Tortuguero werden verschiedene Touren angeboten. Von spannenden Nachttouren mit atemberaubenden Naturerlebnissen durch die Gewässer, über Wanderungen durch die Anlagen der Lodges, bis hin zu Birdwatching ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Es ist keine Seltenheit, Faultiere, Manatis, Flussdelfine oder Pfeilgiftfrösche zu sehen und mit ein bisschen Glück bekommt man sogar einen Jaguar oder Schildkröten zu Gesicht, die in dieser Zone regelmäßig zur Eiablage kommen und Tortuguero seinen Namen gaben.

Tortuguero ist der perfekte Ort, um sich komplett in der Natur wiederzufinden und eine unvergessliche Zeit im Einklang mit Flora und Fauna zu verbringen.

Außerdem muss man sich bei diesem Teil der Reise um nichts sorgen. Aufgrund der abgelegenen Lage ist sowohl Transport zum Hotel als auch die Verpflegung vor Ort meist inklusive. Perfekt also für alle Naturverliebten, die einfach mal ein paar Tage den Rest der Welt vergessen und sich nur der Entdeckung der vielfältigen Natur der costaricanischen Karibik widmen wollen!

3. Nationalpark Rincón de la Vieja

In der nordwestlich gelegenen Provinz Guanacaste befindet sich einer der aktiven Vulkan Costa Ricas.

Mit dem dazugehörigen Nationalpark umfasst der Rincón de la Vieja zwei Vulkane und mehr als 30 Flüsse. Außerdem ist er vielerorts für seine heißen Quellen bekannt, die durch die Wärme des nahegelegenen Vulkans erhitzt werden. Auf der Erkundungstour durch den Park hat man die Möglichkeit, die heißen Schlammbäder zu entdecken, die Aussicht auf die Vielzahl an Wasserfälle zu genießen oder einfach die Natur auf sich wirken zu lassen. Wildtiere wie Pumas, Affen oder Faultiere nennen diese Region ebenfalls ihre Heimat.

Doch auch die Freizeitgestaltung hat hier viel zu bieten. Neben der Flora und Fauna, die, wie fast überall in Costa Rica, schier endlose, einzigartige Facetten hat, gehören hier Aktivitäten wie Reitausflüge, Schwimmen, Wandern oder ein nettes Picknick zum Programm.

Ans Herz legen können wir hier das Hotel „Hacienda Guachipelín“. Besonders wichtig ist den Betreibern und Mitarbeitern dieser schönen Unterkunft die Eingliederung in die Natur. Doch dieses einzigartige Fleckchen Costa Ricas hat noch viel mehr zu bieten als nur Entspannung:

Teil des Hotelkonzepts ist ebenfalls die Freizeitgestaltung. Eine Vielfalt an Touren wird angeboten. Von Reitausflügen über Tubing bis hin zu Mountainbiking ist für die Abenteurer unter uns mit einer großen Zahl an Freizeitangeboten vorgesorgt.

Rincón de la Vieja ist genauso facettenreich wie einzigartig. Eine einmalige Option für einen vielseitigen Stopp auf Ihrer Reise durch Costa Rica!

Achtung: Der Nationalpark ist montags geschlossen!

4. Nationalpark Carara

An der zentralen Pazifikküste gelegen ist der Nationalpark Carara leicht von San José zu erreichen und gut als Stopp auf der Durchreise in den Süden Costa Ricas geeignet. Nur wenige Kilometer nach der bekannten Krokodilbrücke von Tarcoles entfernt, befindet sich diese kleine, aber feine Perle unter den Nationalparks des Landes.

Vor allem bei Vogelfans stößt dieser Park auf Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund seiner geringen Bekanntheit und damit verbundenen, eher niedrigen Besucherzahlen.

Die vielen verschiedenen Vogelarten laden alle Tier- und Naturfans zum Birdwatching ein.

Das Highlight aber sind vor allem die, vom Aussterben bedrohten, roten Aras, die im Nationalpark Carara ihre Brutstätte haben. Auch viele andere Vogel-, Tier- und Pflanzenarten, einige davon endemisch, sind hier im tropischen Übergangswald zu finden.

Warum also nicht mit einem Fernglas bewaffnet losziehen und sich auf die Suche nach der bunten Tierwelt in den Baumkronen des Zentralpazifiks begeben? Die Vielfalt ist grenzenlos!
Unsere Empfehlung für Vogelliebhaber und diejenigen unter uns, die auf der Suche nach weniger bekannte Alternativen sind!

5. Nationalpark Manuel Antonio

Die vielfältige Tierwelt, traumhafte Strände und eine einzigartige Atmosphäre sind, was Besucher in den kleinen Nationalpark Manuel Antonio lockt. Gelegen an der Zentralpazifikküste gehört Manuel Antonio zu den wohl bekanntesten Parks Costa Ricas, nicht zuletzt aufgrund der vielen internationalen Erwähnungen und Empfehlungen.

Mit ein bisschen Glück und einem guten Auge begegnen einem auf der Entdeckungstour über die gut ausgebauten Wanderwege eine Vielzahl an Lebewesen. Die vielen zutraulichen Affen und Waschbären werden Ihnen bestimmt über den Weg laufen. Aber auch Leguane, Schlangen, Faultiere, Tukane und anderen farbenfrohen Vögel bahnen sich ihre Wege durch den Park. Für das beste Naturerlebnis empfehlen wir deshalb, den Park früh morgens zu besuchen, nicht zuletzt auch, um dem großen Besucherandrang zu späterer Stunde auszuweichen.

Um die große Vielfalt der Natur genießen zu können, legen wir jedem Besucher ans Herz, einen der zahlreichen Guides, die am Eingang zu finden sind, zu engagieren. Mit ihrem Fachwissen sorgen sie für ein unvergessliches Erlebnis.

Das benachbarte Dorf Manuel Antonio hat ebenfalls für jeden Geschmack etwas zu bieten. Von leckeren Restaurants, über kleine Shops und ausgefallene Hotels ist hier für alle etwas dabei. Eine Entdeckungstour lohnt sich!

Manuel Antonio ist ein absoluter Standard-Stopp und sollte auf keiner Costa-Rica-Reise fehlen. Durch seine geringe Größe auch perfekt als Zwischenstopp auf der Durchreise geeignet!

Achtung: Der Nationalpark ist montags geschlossen!

6. Nationalpark Corcovado

Der Nationalpark Corcovado liegt an der südlichen Pazifikküste des Landes, nahe der Grenze zu Panama und ist der Nationalpark Costa Ricas mit der größten Artenvielfalt.

Ganze 2,5 Prozent der globalen Artenvielfalt finden sich hier wieder. Die Weitläufigkeit des Parks lädt dazu ein, die Tier- und Pflanzenwelt, Wasserfälle und einmalige Eindrücke, die einem für immer in Erinnerung bleiben werden, zu entdecken.

Um in dem Nationalpark zu gelangen, muss man an einer Tour mit einem ausgebildeten und zertifizierten Guide teilnehmen. Das Betreten erfolgt über eine der zwei verschiedene Ranger-Stationen, die nur per Boot erreichbar sind: San Pedrillo und La Sirena, letztere ein wenig weiter Richtung Süden gelegen und deshalb mit eine längere Anfahrtszeit, entlohnt mit ein klein wenig Glück mit dem Anblick eines Tapirs!

Beeindruckende Lebewesen wie der Puma, der Ozelot, der Jaguar, Affen, Schlangen, Frösche und Vögel kann man hier mit ein wenig Geduld und einem Quäntchen Glück erspähen.

Den Corcovado Nationalpark kann man entweder im Rahmen einer Tagestour von zum Beispiel Uvita aus erkunden oder man nimmt sich ein paar Tage mehr Zeit und begibt sich auf ein Abenteuer auf die Osa-Halbinsel.

Unser Top-Empfehlung ist hier das kleine Hotel Las Caletas Lodge. Nur erreichbar per Boot kann man hier ein paar wundervolle Tage inmitten unberührter Natur verbringen. Außerdem werden Touren in den Nationalpark, sowohl nach San Pedrillo als auch nach La Sirena angeboten.

Ein einzigartiges Erlebnis und ein Muss für Naturfreunde, die auf eine abenteuerliche Anreise, ein weltweit einzigartiges Naturerlebnis und die ein oder andere längere Wanderung Lust haben!

7. Nationalpark Vulkan Arenal


Ebenso in Costa Rica zu finden ist das Paradebeispiel eines Vulkans. Im Landesinneren, in der Provinz Alajuela, liegt der Vulkan Arenal. Kegelförmig und von weitem sichtbar ragt dieser imposante Krater in den Himmel.

Im gleichnamigen Nationalpark Vulkan Arenal kann man bei einer Wanderung die zu Stein gewordenen Lavafelder der vergangenen Ausbrüche erklimmen und die vielfältige Flora und Fauna der Zone erkunden.

Am Fuße des Vulkans liegt das kleine Dorf La Fortuna. Hier findet man eine Vielzahl an kleinen Restaurants und Handwerksmärkten. Der bekannte Wasserfall La Fortunas liegt ebenfalls nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt und lädt zu einem Bad im kühlen Nass ein. Vielleicht begegnet Ihnen auf der Wanderung zum Wasserfall ja auch der ein oder andere Tukan.https://www.youtube.com/embed/-EfadO-oWX8?wmode=opaque&rel=0

Abenteurer und Sportler kommen in dieser Gegend ebenfalls auf ihre Kosten: Mountainbiking, Ziplining, Hängebrückenwanderungen und Rafting sind beliebte Freizeitaktivitäten, die den Adrenalinspiegel so richtig in die Höhe treiben.

Rund um La Fortuna stößt man außerdem auf eine Vielzahl an Thermalquellen, für die die vulkanische Zone international bekannt ist. Von der Wärme des Vulkans erhitzt bieten sie eine wohlig warme Abwechslung, um dem Urlaubsfeeling mit einer ordentlichen Dosis Entspannung gerecht zu werden. Warum also nicht mit einem frischen Smoothie aus tropischen Früchten in einem heißen Pool den actionreichen Tag ausklingen lassen?

Der größte Stausee Costa Ricas befindet sich ebenso am Fuße des Vulkans. Zum einen wichtig für die Produktion nachhaltigen Stroms durch Wasserkraft, ist dieser zum anderen auch unter Windsurfern und anderen Wassersportlern sehr bekannt. Und wer hätte gedacht, dass unter der Wasseroberfläche ein ganzes Dorf zu finden ist, das den riesigen Wassermassen weichen musste?


Am Arenal birgt nicht nur die Natur viele Geheimnisse und interessante Geschichten, sondern auch ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich!


Unser absoluter Hotel-Geheimtipp ist hier die Arenal Observatory Lodge, eine ursprünglich 1987 gegründete Unterkunft für Wissenschaftler, die viel mehr zu bieten hat, als nur ein Lodge zu sein. Das weitläufige Anwesen birgt eine Vielzahl an Wanderwegen am Fuße des Vulkans, die unter anderem zu Wasserfällen und versteinerten Lavaströmen führen. Die Lodge bietet die einzigartige Möglichkeit für die Gäste, die Vielfalt der Flora und Fauna mit einem ausgebildeten Guide erkunden zu können, ohne das Hotelgelände verlassen zu müssen. Wie viele der über 500 bereits gesichteten Vogelarten Sie wohl erspähen können?

Der Arenal ist unser Top-Tipp für alle, die Natur und Action verbinden wollen!

8. Nationalpark Vulkan Tenorio

Nur knapp zwei Stunden Autofahrt vom Vulkan Arenal entfernt befindet sich der Nationalpark Vulkan Tenorio/Río Celeste. Bekannt vor allem wegen des türkisblauen Flusses, der sich durch den Nationalpark am Fuße des Vulkan Tenorio schlängelt. Eine bekannte Legende besagt, dass Gott nachdem er den Himmel blau angemalt hatte, seine Pinsel in diesem kleinen Fluss auswusch und seit jeher dieser einzigartige Fluss mit seiner intensiven türkisen Farbe den ein oder anderen Entdecker mit seiner Magie verzaubert.

Nach circa 15 Minuten Wanderung durch den Dschungel und vielleicht der ein oder anderen Begegnung mit einem Nasenbären kann man ein immer lauter werdendes Rauschen vernehmen. Der beeindruckende Wasserfall mit seiner türkisen Lagune kommt immer näher. Hier ein paar Minuten zu verweilen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen, bevor die Entdeckungstour weiter durch Wald geht, ist ein Muss. Am Fluss entlang und vorbei an Schwefelquellen geht es bis zu dem Ort, an dem sich zwei Flüsse unterschiedlicher Farben vereinen und wo sich die Antwort auf das Rätsel der blauen Magie des Río Celeste befindet.

Das Schwimmen im Fluss ist im gesamten Nationalpark verboten. Für alle, die trotzdem gerne in das kühle Nass eintauchen wollen, haben wir deshalb ein kleines Geheimnis: Nur wenige Autominuten vom Haupteingang des Parks entfernt, trifft man auf den unteren Teil des Río Celeste. An einer Brücke, die die Straße über den Fluss führt, kann man meist schon einige Autos von Einheimischen stehen sehen, die sich im kühlen, türkisen Nass erfrischen. Warum also nicht auch das Auto parken und nach einer intensiven Wanderung in den außergewöhnlichsten Fluss Costa Ricas eintauchen


Der Nationalpark Vulkan Tenorio/Río Celeste ist unser Tipp für alle Fans von unberührter Natur, die auf der Suche nach einem Stück Magie und Legende sind!

9. Nationalpark Vulkan Poás

Nur 45 Minuten von San José entfernt liegt dieser, sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen, beliebte Nationalpark des Vulkan Poás. Bekannt wegen der türkisblauen Krater-Lagune wie aus dem Bilderbuch lockt dieser aktive Koloss viele Neugierige an. Auf verschiedenen Wanderwegen durch den Wald kann man die Umgebung eines der größten Vulkankrater der Welt entdecken. Dank des Vulkanbodens wachsen verschiedene Früchte, wie zum Beispiel Erdbeeren, besonders gut am Fuße des Vulkans. Warum also nicht am Straßenrand eine Portion frische, regionale Früchte einkaufen und sich für den Weg stärken?

Da der Poás momentan immer wieder Eruptionen aufweist, wurden mehrere Maßnahmen ergriffen. Zum einen müssen Besucher im Voraus Eintrittskarten für ein bestimmtes Datum und eine bestimmte Einlasszeit kaufen. Ticket also nicht vergessen! So soll eine maximale Besucherzahl eingehalten werden können.

Außerdem darf die maximale Aufenthaltsdauer von 30 Minuten auf der Aussichtsplattform aufgrund der austretenden Gase nicht überschritten werden. Sperrungen von Wanderwegen oder eine Helmpflicht zur Sicherheit der Besucher können ebenfalls kurzfristig entschieden werden.

Für alle Naturfans, die den Krater eines aktiven Vulkans sehen wollen, ein absolutes Muss.

10. Nationalpark Vulkan Irazú

Der zweite spektakuläre Vulkan in der Nähe San Josés, aber trotzdem abseits des Großstadtfeelings ist der Irazú. Dieser befindet sich in der Provinz Cartago, östlich der Hauptstadt und ist von dieser aus in knapp einer Stunde erreichbar.

Der höchste Vulkan Costa Ricas bietet eine einmalige Aussicht über die Region und fünf spektakuläre Krater. Eine große, smaragdgrüne Lagune ist der wohl beeindruckendste Ausblick. Um lange Wartezeiten am Eingang zu vermeiden, empfehlen wir, den Nationalpark früh zu besuchen.

Basílica de Nuestra Señora de los Ángeles

Auf dem Weg zum Vulkan bietet sich ebenfalls ein Besuch der ehemaligen Hauptstadt Costa Ricas, Cartago, an. Hier befindet sich die „Basílica de Nuestra Señora de los Ángeles”, die wichtigste Basilika des Landes mit der nationalen Schutzheiligen, die einmal pro Jahr während einer Pilgerwoche von vielen Costa-Ricanern aus dem ganzen Land besucht und um Hilfe gebeten wird.

Außerdem befindet sich nur wenige Kilometer unterhalb des Eingangs zum Vulkan Irazú das sogenannte „Sanatorio Durán“, ein ehemaliges Krankenhaus, das bis circa in die 70er Jahre der Therapie Tuberkulosekranker gewidmet war. Inzwischen ranken sich viele Grusel- und Spukgeschichten um die Ruinen und eine Erkundungstour durch die verlassenen Gebäude oder ein Spaziergang über das weitläufige Gelände bieten eine tolle Abwechslung für jedes Urlaubsprogramm.

Der Nationalpark Irazú und seine Umgebung bieten eine vielseitige Möglichkeit der Freizeitgestaltung, nicht nur kulturell, und ist deshalb perfekt für einen tollen Tag im Zentraltal Costa Ricas geeignet.

Die Vielfalt dieses Landes ist schier unendlich. Das wundervolle ist allerdings, dass für jeden Gast etwas dabei ist, was in Erinnerung bleibt. Einmalige Begegnungen, die Tiere, Natur, Erlebnisse… die Liste könnte man noch lange weiterführen. Wir würden uns auf jeden Fall freuen, Sie bald hier in Costa Rica willkommen heißen zu dürfen und Sie auf der Suche nach Ihrem magischen Moment begleiten zu können.

Bis dahin ¡Pura Vida!

Entdecken Sie mit uns die für Sie beste Art, Costa Rica zu bereisen.